Anlagen- und Maschinenbau

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Mit jeder neuen Technologie, mit der fortschreitenden Miniaturisierung und Digitalisierung von Produkten und nicht zuletzt mit dem Systemumbau in der Mobilität steigt stetig die Komplexität sowohl von Anlagen als auch Fertigungsprozessen und somit ebenfalls die Anforderungen an die Sauberkeit. Schon durch kleinste Partikel an falschen Komponenten stellen können Schäden verursacht werden. Verunreinigungen können bei der Herstellung der Komponenten aber auch durch Öle, Fette, Kleberückstände oder Trennmittel entstehen, die sich im Bauteil befinden oder auf Dicht-, Füge- und Klebflächen auftreten.

Der Geschäftsbereich Reinigung bei Fraunhofer besitzt weit reichende Kompetenzen auf dem Gebiet der Reinigung in der Produktion. Wir bearbeiten Ihre Aufgabenstellung mit professionellem Blick von außen. Dabei profitieren Sie von unseren Kenntnissen aus den Bereichen der Bauteilreinigung, der Instandhaltung und Reinigungsaufgabenstellungen, sowie dem Reinigungen vor dem Fügen und Beschichten.

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Anwendungsschwerpunkte

  • Reinigungsprozesse bilden immer die Schnittstelle zwischen zwei Produktionsschritten oder einer Kunden-Lieferanten-Beziehung und ermöglichen damit überhaupt erst eine qualitätsgerechte Bearbeitung.

  • Durch lokal angepasste Reinigungsprozesse, eine roboter geführte Bearbeitung und wissensbasierte Bedienerassistenz lassen sich wertvolle Instandhaltungszeiten einsparen und lange Produktlebenszeiten gewährleisten.

  • Für perfekte Oberflächen von gegossenen, gespritzten, gepressten oder vulkanisierten Produkten müssen die verwen deten Formen periodisch gereinigt werden.

  • Häufig werden Reinigungs- und Bearbeitungsprozesse von Oberflächen kombiniert, wie z.B. beim Gleitschleifen. 

  • Die Qualität einer Beschichtung hängt nicht zuletzt von der Haftung an der beschichteten Fläche ab. Reinigung und Oberflächenaktivierung sind dafür unerlässlich.

  • Ganz gleich ob geschraubt, genietet, geklebt oder geschweißt, Fügestellen müssen vorher gereinigt werden. Die lokale Funktionsflächenreinigung spielt dabei eine besondere Rolle.

  • Häufig spielen Sinterprozesse in der additiven Fertigung eine Rolle und damit die nachfolgende Entfernung überschüssiger Partikel. Eine besondere Herausforderung stellt auch die Erreichbarkeit innerer Bauteilstrukturen dar.

  • Stark beanspruchte Funktionsschichten (z.B. TBC oder Hartstoffe) müssen vor einer Reparaturbeschichtung vom Grundmaterial ohne dessen Beschädigung entfernt werden.

Beispiel aus der Praxis

Hohlkathoden-Plasmaätzen vor der PVD-Beschichtung

  • Vorbehandlungsmethode für ideale Schichthaftungen
  • Sputterätzen von metallischen Substraten beliebiger Geometrie mit Argonionen
  • Ätzen von elektrisch auf Massepotential befindlichen Bauteilen, Blechen und Bändern
  • Defektvermeidung durch Anwendung von MF-Plustechnik und schnelles Löschen der elektrischen Überschläge

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