Ernährungswirtschaft

In der Ernährungswirtschaft und Lebensmittelindustrie sind die Reinigung und Desinfektion von Produktionsanlagen nicht mehr wegzudenken. Die hygienischen Gegebenheiten vor, während und nach dem Herstellungsprozess haben einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Enderzeugnisses. Daher ist die Reinigung heute integrierter Bestandteil der Prozesskette zur Erzeugung sicherer Lebensmittel.

Bei der Produktion müssen neben sensorischen Produkteigenschaften, die Haltbarkeit und insbesondere die potenzielle Gesundheitsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen sowie deren Toxine beachtet werden. Um eine optimale Reinigung zu ermöglichen, werden Anlagen lebensmittelspezifisch konstruiert. Auf dem Fachgebiet des Hygienic Design werden dazu Materialart, Oberflächenbeschaffenheit und die geometrische Konstruktion im Hinblick auf die Reinigungsfähigkeit betrachtet. Die Effizienz der Reinigung wird von verschiedenen Variablen wie z. B. hygienegerechte Bauteile und die anlagenspezifische Kombination der materialverträglichen Reinigungsmedien beeinflusst. Hinzu kommen Spezifikationen wie Konzentration, Einwirkzeit, Temperatur, Anzahl der Spülgänge und Flüssigkeitsvolumen. Ebenfalls wird auf das sogenannte Cleaning-in-Place (CIP) – die automatische Reinigung im geschlossenen System – zurückgegriffen, das die Demontage und manuelle Säuberung erspart.

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Anwendungsschwerpunkte

  • Mithilfe lasergestützter Fertigungsverfahren können z.B. funktionalisierte Aluminiumoberflächen geschaffen werden, die nicht nur wasser- und eisabweisend sind, sondern auch Schmutzpartikel ausschließlich durch herunterrollende Tropfen entfernen.

  • Bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln spielen Sauberkeit und Hygiene, sowie letztlich Produkt- und Verbrauchersicherheit eine wesentliche Rolle. Aufgrund des Mangels an geeignetem Fachpersonal erfährt der Bedarf an autonomen, intelligenten Reinigungssystemen für eine adaptive bzw. bedarfsgerechte Reinigung einen enormen Schub.

  • Reinigungsverfahren, die an das Reinigungsobjekt und die Verschmutzung angepasst sind, ermöglichen in Kombination mit Inline-Sensorik zur Überwachung des Verschmutzungszustandes bzw. des Reinigungsergebnisses bedarfsgerechte und ressourcenschonende Prozesse.

  • Autonom operierende Reinigungssysteme gewinnen enorm an Bedeutung. Hierzu zählen neben gezielt gesteuerten Spritzstrahlreinigungssystemen auch selbstfahrende Roboter. Sie ermöglichen eine hohe Reproduzierbarkeit der Reinigungsprozesse und ein hohes Ressourceneinsparpotenzial.

  • Die Technologie ermöglicht auf Basis der Floureszenz die Erfassung einer Vielzahl an organischen, filmischen Verschmutzungen. Infolge des hochgenauen Messprinzips wird die Überwachung des Verschmutzungszustandes auch für sehr dünne, optisch nicht erfassbare Schichten möglich. Eine intelligente Datenauswertung führt auch bei diesem System zu einer anforderungsgerechten, gezielten Reinigung.

Beispiel aus der Praxis

Reinigung 4.0

  • Reinigung von Produktionsanlagen und -umgebungen
  • Anlageninnenreinigung (Transport auf Produktweg via Fließband)
  • Multi-Sensorsystem zur Erkennung der Verschmutzung und Umgebung
  • Bedarfsgerechte Auslegung des Reinigungsprozederes
  • Diverse Reinigungssysteme an Bord für effiziente Reinigung je nach Bedarf (z. B. Flachstrahldüse, Schwallreiniger, intelligenter Zielstrahl- reiniger – Adaptive Jet Cleaner)

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