Innerhalb einer Prozesskette in der Produktion oder in der Instandhaltung und Reparatur durchlaufen Bauteile oft Prozessschritte, die einen definierten Oberflächenzustand erfordern, wie z.B. Kleben, Beschichten, Lackieren, Schweißen, Härten, usw. Diese Anforderungen müssen spezifiziert werden, damit die Prozesse in der geforderten Qualität durchgeführt und Qualitätssicherungsmaßnahmen vorgesehen werden können.
Diese so genannten Sauberkeitsspezifikationen sind oft mit Fragen und Unsicherheiten verbunden – was ist „technisch sauber“, wie kann ich fettfrei prüfen – und führen deshalb oft zu Konfliktpotential in der Lieferanten-Kunden-Beziehung. Mit der im November 2026 erscheinenden neuen DIN 4878-1 gibt es erstmals eine standardisierte Vorgehensweise, wie eine anforderungsgerechte und prüfbare Sauberkeitsspezifikation erstellt werden kann.
Unter Anleitung einer der Autoren dieser Norm finden Sie einen schnellen Einstieg in die Struktur und erlernen am eigenen praktischen Beispiel, wie die DIN 4878-1 Ihre Arbeit bei der Erstellung und Umsetzung einer Sauberkeitsspezifikation erleichtert und Ihnen in der Lieferanten-Kunden-Beziehung mehr Sicherheit gibt.
Fraunhofer-Geschäftsbereich Reinigung